Partizipation
Partizipation bedeutet die Einbeziehung von Individuen und Organisationen in Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse. Partizipation kann in unterschiedlichen Formen umgesetzt werden – z. B. BürgerInnenbeteiligung oder betriebliche Mitbestimmung.
Die Vorteile partizipativer Entscheidungen sind, dass die Entscheidungen besser akzeptiert werden und kreativere Lösungen entstehen, weil mehr Menschen eingebunden sind.
Bei der Lokalen Agenda 21 in Wien geht es darum, BürgerInnen auf Bezirksebene in politische Entscheidungen einzubinden, die ihr Wohn- und soziales Umfeld betreffen. Die Agenda-Büros stellen dafür die Organisationsstruktur bereit und vermitteln zwischen BürgerInnen, Politik und Verwaltung.
Informationen zu Organisationsstruktur und Regeln der LA 21 Wien finden Sie im Qualitätshandbuch der LA 21 Wien (insbesondere in den Kapiteln „Die Steuerungsgruppe“ und „Rolle der Bezirkspolitik“). Darüber hinaus haben sich Studierende im Rahmen ihrer Diplomarbeiten mit dem Beteiligungsmodell der LA 21 intensiv beschäftigt. Allgemeine Informationen zu Beteiligung und Leitfäden sind in der Broschüre „Standards der Öffentlichkeitsbeteiligung“ gesammelt.
Informationsmaterial zum Downloaden:
- Qualitätshandbuch: "Das Wiener Modell der Lokalen Agenda 21" (2008)
- Diplomarbeit "Partizipation von Jugendlichen in LA21-Prozessen" (2009)
- Broschüre "Standards der Öffentlichkeitsbeteiligung" (2008)
